Die hier gezeigten 3D-Bilder sind im sogen. Anaglyphen-Verfahren erstellt. Zum Betrachten der Bilder, wird eine spezielle Rot/Cyan-Brille benötigt. Einfache Pappbrillen aber auch hochwertige Kunststoffbrillen gibt es beim Optiker oder im 3D-Fachhandel. Um 3D-Bilder zu erstellen benötigt man nicht immer eine teure Spezialkamera oder Vorsatzlinsen. Ich habe meine 3D-Bilder mit nur einer Digitalkamera erstellt. Ich fotografiere das Motiv, welches später als 3D-Bild verarbeitet werden soll; zwei Mal aus fast der gleichen Position heraus. Bei dem ersten Bild verlagere ich meinen Stand auf das linke Bein, löse aus, halte die Kamera gerade und ruhig vor mir. Verlagere dann für das zweite Bild meinen Stand auf das rechte Bein und drücke den Auslöser. Dadurch erhalte ich zwei fast gleiche Aufnahmen, mit einem Abstand von ca. 6,5 cm (entspricht den ca. Augenabstand). Diese zwei Fotos werden mit einer 3D-Fotosoftware (Photoshop etc. ist dafür auch geeignet) mit rot- bzw. cyan Farbe überlagert und zusammengefügt. Das Ergebnis kann dann mit einer Rot/Cyan-Brille betrachtet werden.
- ist eine neue, farbige Anaglyphentechnik. Hierbei wird eine Filterkombination von Amber/Blau verwendet. Dieses Verfahren ermöglicht farbige 3D-Bilder auch von Bildern mit roten Bildteilen. Zum Betrachten der Bilder, wird eine spezielle Color Code 3D-Brille benötigt. Die bekannte Rot/Cyan-Brille ist dafür nicht geeignet. In der Farb- und Tiefenwirkung ist das ColorCode-Verfahren wesentlich besser als das Rot/Cyan (Blau/Grün)-Verfahren geeignet. Sollen jedoch einzelne Bildteile scheinbar aus dem Monitor „herausspringen“ eignet sich das Rot/Cyan-Verfahren besser.