Home
Digital - Foto
Am Anfang ...
Astrofotografie
Astro-Collagen
Heimat
Kirchen
Portrait
Produktfotografie
Digital Art
Wassertropfen
ZOOM
ZOOM - in 3D
Allwetterzoo
Reptilium Landau
Tulipa / Tulpen
Primula Vulgaris
Eingerahmt
Pferde
Video - Show 1
Video - Show 2
Video - Akkordeon
Hochgeschwindigkeit
Zeitrafferaufnahmen
Video - Downloads
Makro - Galerie
Mikrokosmos
Retroadapter
Europ. Ameisen
Exotische Ameisen
Ameisen in 3D
Foto - Tipps
Stabheuschrecken
Vietnamesische
Indische
Lamponius guerini 1
Lamponius guerini 2
Lamponius guerini 3
Wandelndes Blatt
Ammophila sabulosa
Schmetterlinge
Schmetterlinge `07
Schmetterlinge `08
Schmetterlinge `09
Schmetterlinge `10
Schmetterlinge `11
Schmetterlinge 3D
Tropische Käfer
Spinnen
Centrobolus
Pseudempusa
Pseudocreobotra
H. membranacea
Aquarium / Fische
Im Garten ...
H D R
Panorama - Fotos
Lichtspiele
Traveling Light
Lichtmuster 2009
Lichtermarkt 2010
Feuer und Rauch
Lanzarote / Borkum
Borkum 2008
Borkum 2009
Borkum 2010
Borkum 2011
Norden 2011
Fehmarn 2007
Black Forest
Edersee
3D - Fotos
3D - Wildpark
3D - Technik Museum
3D - Stereo Kamera
3D - W1/W3 (Fujifilm)
Fort Fun in 3D
Elspe Festival 2007
Elspe Festival 2008
Elspe Festival 2009
Movie Park
Modelleisenbahn Z
Poster
Greenscreen
Fractalius
Terragen
Publikationen
Links
Gästebuch
Impressum / Kontakt


Die Indische Stabschrecke - "Carausius morosus"  (Unterfamilie: Lonchodinae) - kommt, wie es der Name vermuten läßt, aus Südindien. Das Weibchen wird bis zu 7,5cm (Spannweite 12cm) lang. Der Körper ist schlank, gerade und hellgrün gefärbt. Mit Eintritt der Geschlechtsreife färbt sich die Innenseite der Vorderbeine rot. Das Männchen erreicht nur eine Körperlänge von 5,5cm, ist sehr dünn und feingliedrig. Männchen treten allerdings recht selten auf (1000:1). Beide Geschlechter sind flügellos. Diese Art hat die Besonderheit, das sie, wenn sie gestört wird, sofort die Beine anlegt und sich zu Boden fallen lässt. Sie sieht dann aus wie ein grüner Stock.

Stabschrecken sind zur Autotomie befähigt d.h. sie können bei Gefahr ihre Beine abwerfen. Die verlorenen Beine werden bei der nächsten Larvenhäutung ersetzt. Diese Regeneration kommt nur bei Larven vor; ausgewachsene Tiere können verlorengegangene Gliedmaßen nicht nachbilden.

Die Indische Stabschrecke pflanzt sich vorwiegend durch Jungfernzeugung (Parthenogenese) fort. Ein Männchen ist also nicht nötig. Das Weibchen ist in der Lage ohne Paarung Eier zu legen. Die Tiere legen die Eier einfach auf den Boden, wo nach ca. 3 Monaten die Jungtiere schlüpfen.

Wenn die Stabschrecken wachsen, wird ihnen die alte Haut zu klein und sie schlüpfen heraus. Die Stabschrecken häuten sich 6 Mal. Die letzte Häutung heißt Imaginalhäutung (Imago = fertig entwickeltes Insekt). Männchen häuten sich einmal weniger als Weibchen.

Stabschrecken sind ausnahmslos Pflanzenfresser. Viele Arten, so auch die Indische, bevorzugen Brombeerblätter, Rosenblätter, Himbeerblätter, Efeu, Buche, Guave, Haselnuss, Weisdorn und Liguster. Ihren Durst löschen sie durch trinken von Wassertropfen von den Blättern der Futterpflanze. 

Die "Carausius morosus" kurz vorgestellt in einem kleinen Film. Der Film ist ca. 1,1 MB groß und im WMV Format. Zum ansehen des Filmes das Bild anklicken.